Es gibt Dinge, die Weihnachten für mich sofort ein bisschen heller machen. Lichterketten. Zimtduft. Tee, der zu heiß ist, um ihn vernünftig zu trinken. Und dann gibt es diese Sorte Weihnachtsgebäck, die mich jedes einzelne Jahr komplett umhaut, obwohl ich sie selbst gebacken habe: Schokoli.

Falls du dich fragst, was Schokoli eigentlich sind – stell dir vor, Nutella hätte ein Baby mit einem mürben Keks und einer knackigen Haselnuss. Nur besser. Und irgendwie frecher. Und vor allem unmöglich zu stoppen, sobald du den ersten probiert hast. Einfache Gerichte, die gesund UND genussvoll sind, finden wir ja alle super, doch zur Wahrheit gehört auch: Es braucht manchmal einfach etwas fürs Herz. Und hey, Nüsse sind gesund. Punkt. Ich seh da keine Probleme.

Schokoli2

Wie alles angefangen hat - oder: die Schokoli, die mich fast in die Knie gezwungen haben

Jedes Jahr gibt es diesen einen Moment, in dem ich die Schürze umbinde und weiß: Jetzt beginnt meine persönliche Weihnachtsbäckerei Saison. Während andere Menschen im Dezember gestresst sind, bin ich in der Küche so zen, dass mir fast ein Heiligenschein wächst.

Die Geschichte der Schokoli begann an einem dieser Nachmittage. Draußen war es schon dunkel, obwohl es gerade mal 16 Uhr war, und drinnen lief meine „Last Christmas aber bitte nur Instrumental“-Playlist. Ich hatte Lust, etwas Neues auszuprobieren. Etwas Knuspriges. Etwas, das man wie kleine Schätze in einer Dose versteckt und dann heimlich nascht, wenn niemand hinschaut.

Zack, da waren sie: Schokoli.

Der Name klingt wie ein kleiner Kobold. Der Geschmack? Wie ein Gedicht, das sich selbst vernascht.

Als ich den Teig rührte, ahnte ich noch nicht, dass das eine dieser traditionellen Sachen wird, die man nie wieder aus dem Kopf bekommt. Heute gehört Schokoli für mich zu Weihnachten wie die Lichter am Baum.

Schokoli - das Rezept

(leicht, gelingsicher, super snackable)

Zutaten

  • 150 g ganze Haselnüsse
    → im Ofen 5 bis 8 Minuten rösten und die Haut abreiben

  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillin Zucker
    → ich ersetze das durch ein paar Tropfen Vanillearoma

  • 250 g Speisestärke (Maisstärke)
  • 75 g Mehl (ich nehme hier Maismehl
  • 30 g Kakaopulver (wenn du es frecher magst: 50 g)
  • 1 Prise Salz
  • Liebe, Weihnachtsduft and maybe ein bisschen Chaos

So geht's

  1. Haselnüsse rösten.
    Dein Ofen wird nach fünf Minuten riechen wie eine sehr teure Nusscreme Werbung.

  2. Teig machen.
    Butter, Puderzucker, Vanille, Speisestärke, Mehl, Kakao, Salz in eine Schüssel. Rühren. Staunen. Naschen. (Sag dem Teig bitte, dass ich Hallo sage.)

  3. Kugeln formen.
    Eine kleine Menge Teig nehmen, eine Haselnuss in die Mitte drücken, zur Kugel rollen.

  4. Auf ein Blech setzen.
    Schön mit Abstand, sie brauchen Raum zum Glänzen.

  5. Backen.
    180 Grad, 12 bis 15 Minuten.
    In meinem Ofen sind 13 Minuten magisch.

  6. Abkühlen lassen.
    Und jetzt ganz ehrlich: Das ist der schwerste Schritt. Ich weiß.

Und das war’s. Kein Schnickschnack, kein Overload an Zutaten. Einfach nur ehrliche Weihnachtsliebe in Kugelform. Einfaches Gebäck, das trotz Genuss irgendeine gesunde Seite hat: Nüsse, weniger Zucker als man denkt, und null Konservierungsstoffe. Ich sag’s mal so: Gesunde einfache Gerichte gehen auch süß.

Warum Schokoli so gut funktionieren - oder: der psychologische Keks-Bonus

Es gibt Plätzchen, die hübsch aussehen, aber geschmacklich so mittel sind. Und dann gibt es Plätzchen, die aussehen, als wären sie mit Liebe, Chaos und einem Kinderlachen gerollt worden – und genau deshalb schmecken sie auch so.

Schokoli gehören zu Typ zwei.

✔ super einfach

✔ auch für Backanfänger

✔ hübsch, ohne perfekte Formen

✔ nussig, schokoladig, crumbly

✔ und unfassbar befriedigend

Ich habe einmal ernsthaft versucht, nur „ein paar“ zu machen. Spoiler: Es endete damit, dass ich eine zweite Portion nachschieben musste, weil die erste irgendwie… ja… plötzlich weg war. 🤷‍♀️

Fun-Fakt des Tages

Wusstest du, dass Haselnüsse ursprünglich Heilpflanzen waren? Im Mittelalter glaubte man, sie schützen vor Krankheiten, Blitzen und bösen Geistern. Gut, ob das stimmt, weiß ich nicht – aber ich sag dir eins: Wenn Schokoli in der Nähe sind, hält sich die schlechte Laune definitiv fern. ✨

Einfache Gerichte Gesund – auch in der Weihnachtsbäckerei

Jetzt wirst du vielleicht denken: „Ina, wie zur Hölle soll ein Keks unter einfache Gerichte gesund fallen?“

Fairer Punkt.

Aber:

  • Nüsse = gesunde Fette
  • Kakao = Antioxidantien
  • Portionen = klein
  • Zutatenliste = clean
  • selbst gebacken = kein Industriezucker-Monster

Also ja: Ich rechne Schokoli in die Kategorie gesund rein. Zumindest in die Kategorie gut für die Seele. Und das zählt in stressigen Dezemberwochen mehr als genügend.

Wenn du beim Backen generell gesünder unterwegs sein willst, helfen dir vielleicht diese Tools (natürliche Affiliate Links, aber nur weil ich sie WIRKLICH benutze):

  • 🍪 Meine Lieblings-Backmatte – kein Ankleben, kein Drama, einfach gut.
  • ☕ Hochwertiges Vanillearoma – riecht wie Himmel, schmeckt wie Weihnachten.
  • 🔪 Nuss-Röstpfanne – für perfekte, gleichmäßig geröstete Haselnüsse (Gamechanger).
  • 🎄 Luftdichte Gebäckdosen – damit deine Schokoli nicht verschwinden. Also theoretisch.

     

Das gehört für mich zu einem entspannten Advent dazu: einfache Tools, die das Leben leichter machen und die Küche nicht stressiger.

So baust du dir deine eigene kleine Weihnachtsbäckerei Oase

Ich schwöre dir, es braucht gar nicht viel:

1. Eine Playlist

Ich empfehle „Cozy Christmas Jazz“.

(Wenig Risiko für Last Christmas Overdose.)

2. Eine saubere Arbeitsfläche

Nur weil wir Genuss wollen, müssen wir uns ja nicht komplett im Mehl begraben.

3. Eine Tasse Tee oder Kaffee

Bist du Team Kaffee oder Team Tee?

Ich bin Team: „Ich trinke beides, bitte ohne Stress.“

4. Das Wissen, dass Perfektion überbewertet wird

Krumm gerollte Schokoli schmecken exakt so gut wie perfekte.

Manchmal sogar besser.

5. Ein kleines Ritual

Bei mir ist es: den ersten fertigen Plätzchenball leise anpusten wie eine heiße Suppe, damit ich ihn zu früh essen kann. 🤫

Schokoli aufbewahren - oder: wie du sie theoretisch frisch hältst

Ich schreibe bewusst theoretisch, weil ich noch NIE jemanden getroffen habe, dessen Schokoli eine Woche überlebt haben.

Falls du es aber versuchen willst:

  • In einer Metalldose bleiben sie 10 bis 14 Tage frisch
  • In einer luftdichten Dose sogar länger
  • Bei Hitze bitte nicht unbedingt lagern (Schokolade und Hitze sind keine Freunde)

     

Mein Tipp: Zweite Portion machen und eine gut verstecken. Das funktioniert überraschend gut.

Q&A - die häufigsten Schokoli Fragen

1. Warum bröseln meine Schokoli?

Weiche Butter vergessen.Passiert den Besten. Kurz anwärmen, dann geht’s. 

2. Kann ich die Nuss ersetzen?

Klar: Mandeln, Walnüsse, Pistazien – was immer dein Herz singt. Wird schwieriger rund zu formen und ich persönlich finde, Kakao & Haselnüsse eine unschlagbare Kombination.

3. Kann ich weniger Zucker verwenden?

Ja. 80 g Puderzucker funktionieren wunderbar.

Die Nuss gibt schon viel Aroma.

4. Werden die im Ofen hart?

Nein. Die bleiben soft innen und mürbe außen. Sie krümeln, deshalb wenn du sie mundgerecht groß hältst, am besten.

5. Kann ich den Teig einfrieren?

Ja, absolut. Zu Kugeln rollen, einfrieren, backen, glücklich sein.

Fazit - Schokoli sind kleine Freudenbotschafter

Wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann das: Backen ist nicht nur ein Rezept, es ist ein Gefühl.

Schokoli sind für mich das perfekte Beispiel für einfach, schnell, gelingsicher und trotzdem voller Genuss. Sie passen wunderbar in eine gesunde, stressfreie Adventszeit, weil sie kein Drama brauchen, wenig Zutaten und viel Herz. Und genau darum gehören sie in diese Weihnachtsbäckerei Serie.

Sie sind nicht perfekt. Aber sie sind perfekt für uns.

Wenn du Lust auf mehr einfache gesunde Gerichte hast – süß, herzhaft, gemütlich – hüpf gern in meinen Newsletter. Da gibt’s Rezepte, Tipps, kleine Auszeiten und Dinge, die man sonst nur seinen besten Freundinnen erzählt.

Und jetzt entschuldige mich – ich muss Schokoli backen. Dein Text hat mich selbst heiß gemacht.

Das glaubt mir keiner.

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