Spekulatius – das Weihnachtsrezept, das jedes Jahr mein Haus übernimmt (und mich glücklich macht)

Ein Artikel aus meiner Weihnachtsbäckerei-Serie

Kennst du dieses eine Rezept, das jedes Jahr wie ein alter Freund an die Tür klopft und sagt: „Na, bist du bereit für den Duft deiner Kindheit?“ Bei mir ist das schon auch Spekulatius.

Ich schwöre, jedes Mal, wenn ich den Teig anrühre, fühle ich mich kurz wie die nordische Version von Mrs. Claus – nur ohne rotes Kleid, aber mit ordentlich Power in den Armen und einem Lächeln, das auch die Nachbarschaft hören könnte.

Ein kleiner Fun Fact: Kommt original wohl aus den Benelux Ländern und wird da auch ganzjährig konsumiert, die wissen eben auch was gut ist 😉 Und wir backen es jetzt einfach gesund, modern und stressfrei nach – naja, gesünder als früher, denn Dattelsüße ist seit diesem Jahr offiziell mein liebstes Weihnachtsgewürz.

Spekulatius

Warum Spekulatius unbedingt in deine einfache, gesunde Weihnachtsküche gehört

Du willst:
✓ wenig Aufwand
✓ maximalen Duft
✓ null Stressfaktor
✓ einen Teig, der easy peasy gelingt
✓ Zutaten, die du überall bekommst

Und ich sag dir: Spekulatius kann das. Es ist das perfekte Plätzchen für Berufstätige, die nach Feierabend nicht noch Backmarathons laufen wollen.

Dazu kommt: Teig zusammenmischen, kurz kühlen, formen, backen und voila  fertig. Absolut „Einfache Gerichte gesund“-Material.

Meine gesündere Spekulatius-Version

 Statt normalem Zucker: Dattelsüße von Dattelmann (Affi-Link).
Statt Einheitsmehl: Weizen oder Dinkel, was du gerade da hast.
Statt Industriekekspackung: Liebe, Duft und Eigenlob.

Zutaten für ca. 40-50 Stück

(Ich rechne lieber realistische deutsche Haushaltsmengen)

  • 450 g Mehl (Weizen 405/550 oder Dinkel 630 – beides super)
  • 180–200 g Dattelsüße 
  • 250 g weiche Bio Butter
  • 2 mittelgroße Eier 
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL gemahlene Nelken
  • 1 EL Zimt
  • ½ TL Kardamom
  • ½ Päckchen Backpulvr

Wie du den Spekulatius leicht, bequem und super aromatisch hinkriegst

Ich verspreche dir: absolut anfängerfreundlich. Selbst wenn du glaubst, du bist nicht der Backtyp, dieser Teig liebt dich trotzdem.

1. Butter + Eier + Süße schaumig rühren

Und zwar so, dass du dich kurz fühlst wie in einer TV-Backshow. Die Dattelsüße macht die Masse dunkler, keine Sorge, das muss so.

2. Gewürze rein – das ist der Weihnachtsmoment

Nelke, Zimt und Kardamom machen sofort: „Hallo Kindheit“, auch hier wird der Teig nochmal ein wenig dunkler. Kurz einrühren, tief einatmen, weitermachen.

3. Mehl + Backpulver mischen und unterkneten

Entweder per Mixer oder direkt mit den Händen (jaaaa, das macht Spaß!). Der Teig wird kompakt, nicht klebrig.

4. Kühlen –  der Teil, wo du kurz YouTube schauen darfst

Mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Der Teig wird fester, schmeckt intensiver, lässt sich formen.

5. Formen – mit Holzmodell, Ausstechern oder einfach flach drücken

Spekulatius ist da wirklich total unkompliziert. Ich nutze gern traditionelle Motive und Nudelhölzer, aber Ausstecher funktionieren genauso gut…. Oder noch besser beides 😉 

6. Backen

175°C Umluft
9–11 Minuten

Wichtig: Rausnehmen, wenn der Rand leicht bräunt. Nicht warten, bis alles dunkel ist.

7. Abkühlen lassen und am besten direkt probieren

Ich warte ein paar Minuten… und dann passt der erste Keks super zur einer Tasse Tee.

Kleine Fun-Fakten über Spekulatius

Fun-Fakt 1:
Spekulatius wurde früher nur am Nikolaustag gebacken. Heute fängt Amazon im August damit an.

Fun-Fakt 2:
Der Name kommt vermutlich von „Speculator“, dem Beobachter, also dem Bischof Nikolaus.
Weihnachten = Latein meets Zucker.

Fun-Fakt 3:
Es gibt drei Sorten Spekulatius: Butter, Gewürz, Mandel. Wir machen hier natürlich die Deluxe-Gewürzversion.

Fun-Fakt 4:
Belgien, Niederlande und Deutschland “streiten” bis heute, wer’s erfunden hat. Ich sag: Hauptsache, wir backen’s.

Tipps, wie dein Spekulatius NOCH besser wird

1. Gewürze frisch mahlen

Wenn du eine kleine Gewürzmühle hast: ZACK – Aroma Level 3000.

2. Ein bisschen Orange in den Teig

Nur die Schale – kein Saft. Das hebt alles an.

3. Butter nicht ersetzen

Ich hab’s versucht. (Dreimal). Es war traurig und gibt deshalb von mir keine Empfehlung.

4. Teig am Vortag machen

Über Nacht kühlen = mega Geschmack. Und entspannt backen am nächsten Tag.

5. Luftdicht lagern

Sonst werden die Kekse weich und gucken dich beleidigt an, oder auch weg.

Alltagsszenario: Wie ich Spekulatius in mein Berufsleben quetsche

Stell dir vor: Du kommst nach Hause, Laptop in die Ecke, Haare irgendwo zwischen „egal“ und „wild“. Das einzig Vernünftige wäre jetzt Couch, aber nein, DU willst Weihnachtsgefühl.

Also Teig anrühren, in die Kühlung werfen, kurz duschen, cozy Pullover drüber, Teig raus, backen. Und plötzlich duftet deine Küche nach einer Mischung aus alter Welt, neuer Welt und „wer braucht schon Duftkerzen“. 

Ich sag’s dir: Spekulatiusbacken ist die schnellste Form von Selbstfürsorge im Dezember.

Q&A - die 5 häufigsten Fragen

1. Wird Spekulatius mit Dattelsüße nicht zu dunkel?

Ein bisschen ja. Aber dafür wird er karamelliger und würziger, also besser.

2. Kann ich den Teig glutenfrei machen?

Ja, aber nimm ein helles Universalmehl + ½ TL Xanthan oder Guarkernmehl. Dann bleibt er formstabil.

3. Kann ich Margarine statt Butter nehmen?

Du kannst. ABER, die Form wird nicht gehalten und ich finde er schmeckt auch nicht mehr so lecker. Ich glaube, die Belgier würden weinen.

4. Wie lange hält Spekulatius?

In einer luftdichten Dose: 3–4 Wochen.
 

5. Kann ich den Teig einfrieren?

Oh yes. Bis zu 3 Monate, perfekt für stressfreie Weihnachten. Langsam auftauen lassen am besten im Kühlschrank 

Fazit: Back dir ein Stück Belgien, Kindheit und Weihnachtszauber

Wenn ein Rezept es in meine persönliche Weihnachtsserie schafft, dann dieses.
Spekulatius ist unkompliziert, aromatisch, schnell gemacht und einfach perfekt für Menschen, die im Alltag viel um die Ohren haben und trotzdem Genuss wollen.

Und glaub mir: Wenn die ersten Kekse aus dem Ofen kommen und deine Küche nach Zimt, Kardamom, Butter und diesem warmen „Ich-bin-angekommen“-Gefühl riecht?

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