Weihnachtsbäckerei: Warum dieser Duft mein Dezember-Superkraftmodus ist
Es gibt ja Menschen, die sagen, Backen sei Stress. hmmmmm
Bei mir ist das Gegenteil der Fall. Sobald der Dezember auch nur ganz leise um die Ecke biegt, verwandelt sich meine Küche in meinen ganz eigenen Wohlfühl-Tempel. Andere brauchen Meditation, Waldspaziergänge oder Klangschalen – ich brauche einfach nur Teig zwischen meinen Fingern und den ersten Duft von Zimt in der Luft. Und das Verrückte: Das funktioniert jedes Jahr wieder, als hätte ich im Dezember ein persönliches Abo auf Instant-Glücksgefühle abgeschlossen.
Ich verrate dir mal was: Die Vorweihnachtszeit ist für mich nicht der Anfang von Stress, sondern der Anfang von Ruhe. So richtig kitschige, herzerwärmende Ruhe. Und Backen ist der Grund.
Und dann wäre da noch eine kleine Tradition, die mir heilig ist – fast so heilig wie Vanillekipferl an Weihnachten:
Am ersten Adventswochenende wird gebacken. Punkt. Mit meiner Nichte. Immer.
Wir planen, wir lachen, wir probieren Teig (rein wissenschaftlich natürlich), und wir haben einfach eine richtig gute Zeit. Und die Küche? Wird nicht zum Schlachtfeld, versprochen. Ich bin keine Chaos-Köchin. Ich bin Team „Ordnung im Flow“. Der Teig darf wild sein, die Arbeitsfläche nicht.
Also schnapp dir eine Tasse Tee oder Kaffee, lehn dich zurück und komm mit in meine Weihnachtsbäckerei. Es wird lecker, es wird gemütlich, und ganz vielleicht verliebst du dich ein kleines bisschen neu in einfache, gesunde Genussmomente, die dir keine drei Stunden klauen.
(Und ja, Dattelsüsse ist unsere neue beste Freundin, aber das weißt du vermutlich längst.)
Warum Backen für mich pure Entspannung ist
Ganz ehrlich: Im Alltag jonglieren wir doch viel zu viele Bälle. Deadlines, Meetings, Sprachnachrichten mit „Hast du kurz Zeit?“, Wäschekörbe, die sich magisch vermehren… man kennt’s.
Aber sobald ich im Advent die Schürze umbinde, drücke ich innerlich einen Reset-Knopf.
Backen ist mein Anker.
Mein Ritual.
Meine Art, den Dezember nicht nur zu überleben, sondern zu genießen.
Und du kennst mich: Ich liebe gesunde Küche, aber ich liebe auch Genuss – und in der Weihnachtsbäckerei bringe ich beides zusammen.
Willst du wissen, wie gut das tut?
- der erste Duft von Zimt
- die Wärme aus dem Ofen
- das sanfte „Klick“ beim Ausstechen von Butterplätzchen
- das leise „Ohhhh“ meiner Nichte, wenn sie den Teig probiert
- und natürlich die Frage „Sind die schon fertig?“ nach exakt 4 Minuten Backzeit
Wenn’s dafür keine Krankenkassen-Zuschüsse gibt, versteh ich die Welt nicht.
Unsere Tradition am ersten Adventswochenende
Es läuft jedes Jahr gleich ab – und jedes Jahr ist es anders schön.
Meine Nichte kommt rein, noch bevor sie ihre Schuhe ausgezogen hat: „Backen wir direkt? Haben wir alles? Darf ich die Ausstecher aussuchen?“ Ich nur: „Lass mich kurz Kaffee holen, dann ist alles möglich.“
Gemeinsam schauen wir durch die Liste der Plätzchen, die wir dieses Jahr machen wollen. Ganz wichtig:
Wir übertreiben nicht. Wir machen einige Sorten sehr gut, statt 17 Sorten so halb.
Unsere Klassiker sind:
- glutenfreie Elisenlebkuchen
- meine skandinavischen Vanillekränze
- Schokoli
- Butterplätzchen für Kids und Erwachsene, die sich wie Kids fühlen
- und jedes Jahr eine neue Sorte als Überraschung
Jedes Jahr schleicht sich die gleiche Erkenntnis ein:
Plätzchenbacken hat etwas Magisches. Es verbindet Generationen, schafft Erinnerungen, bringt Ruhe in die Tage… und ja, es macht glücklich. Sogar dann, wenn man gerade überlegen muss, ob 180 Grad Umluft nicht doch zu viel sind.
Und ich schwöre, meine Küche bleibt dabei ordentlich. Meine Nichte rollt, ich räume weg. So sind die Rollen verteilt, und wir lieben es.
Einfache, gesunde Weihnachtsbäckerei – ja, das geht wirklich
Und jetzt mal der Realitätscheck:
Viele denken ja, Weihnachtsplätzchen = Zucker, Fett, Chaos, Food-Koma.
Aber hey! Nicht mit uns.
Mein Ansatz: Einfache Gerichte gesund, wie immer.
Und das gilt auch beim Backen.
Das heißt:
- kein kompliziertes Gedöns
- keine Zutatenlisten mit 42 Positionen
- einfache Abläufe
- Zeit sparen ohne Geschmack verlieren
- und Zucker ersetzen wir ganz entspannt mit Dattelsüsse
Dattelsüsse ist für mich der Weihnachtsjoker.
Sie bringt Süße und Tiefe, schmeckt karamellig, macht nicht so hibbelig und passt in fast jedes Rezept. Und ja, ich erwähne Dattelmann hier gern wieder, weil die Qualität einfach gut ist und ich immer dort bestelle, wenn ich Dattelsüsse brauche.
(Und hey, du verpasst was, wenn du die Schokoli nicht einmal mit Dattelsüsse machst.)
Was mich besonders freut:
Meine Leser lieben einfache, schnelle Rezepte, die im stressigen Alltag trotzdem Spaß machen. Und genau da setzt die Weihnachtsbäckerei an: pure Freude, null Stress.
Fun-Fakt des Tages
Wusstest du, dass Vanille früher teurer war als Silber?
Ja, die kleinen Schoten hatten quasi VIP-Status. Kein Wunder, dass Vanillekipferl früher eher der Porsche unter den Plätzchen waren.
Heute bekommst du Vanille zum Glück überall – und brauchst trotzdem nur eine Messerspitze, um die ganze Küche duften zu lassen. Meine Nichte behauptet übrigens, Vanille sei der Duft von „glücklich sein“.
Ich sag mal: Recht hat sie.
Wie du in der Vorweihnachtszeit entspannt backst, hier sind meine besten Tipps
Backen ist keine Wissenschaft, aber ein bisschen smarter planen hilft enorm.
1. Nimm dir nicht zu viel vor
Zwei bis vier Sorten reichen völlig, um echte Weihnachtsstimmung zu erzeugen.
2. Backe mit System
- trockene Zutaten zusammen
- nasse Zutaten zusammen
- dann verbinden
- direkt aufräumen
- backen
- genießen
- trockene Zutaten zusammen
3. Stell dir eine schöne Playlist an
Wir nehmen jedes Jahr dieselbe: „Christmas Coffeehouse“. Bringt direkten Puls runter.
4. Verwende gute Grundlagen
Butter, Nüsse, Vanille, Dattelsüsse … und du brauchst gar nicht so viel mehr.
5. Lass die Kinder (oder Nichten) machen
Ausstechen, verzieren, Teig probieren – pure Freude.
Und du hast gleichzeitig die Hände frei, um die Küche sauber zu halten. Win-win.
6. Backe mit Liebe, nicht perfekt
Krumme Sterne schmecken genauso gut wie perfekte.
Meine Weihnachtsbäckerei: Die Rezepte, die 2024 den Dezember retten
Wenn du öfter hier bist, kennst du einige schon:
⭐ Glutenfreie Elisenlebkuchen
Schnell, saftig, voller Geschmack und ohne schlechtes Gewissen.
⭐ Schokoli
Kleine Schoko-Nuss-Kugeln. Außen zart, innen eine ganze Haselnuss.
Kindheit? Nein. Aber dafür Tradition deluxe.
⭐ Skandinavische Vanillekränze
Fein, buttrig, vanillig. Ohne die geht bei uns nichts.
⭐ Butterplätzchen zum Ausstechen
Der Klassiker, der jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Und weil ich weiß, dass du busy bist: Alle Rezepte sind simpel, schnell und mit Dattelsüsse machbar.
Q&A – Fragen, die ich ständig bekomme
1. Kann ich alle Rezepte mit Dattelsüsse machen?
Zu 90 Prozent: Ja.
Dattelsüsse verhält sich anders als Zucker, macht Teig oft etwas dunkler und saftiger, aber das ist meist sogar ein Vorteil. Bei Baisers würde ich’s lassen.
2. Werden Plätzchen damit nicht zu weich?
Kommt aufs Rezept an.
Lebkuchen werden perfekt.
Butterplätzchen werden etwas weicher – aber himmlisch.
3. Kann ich die Plätzchen vorher backen und einfrieren?
Absolut.
Einige Sorten wie Vanillekränze und Schokoli schmecken nach dem Auftauen sogar noch besser.
4. Meine Küche wird immer chaotisch – was mache ich falsch?
Wahrscheinlich: Du machst alles gleichzeitig.
Mein Trick: Erst vorbereiten, dann backen, dann direkt wegwischen.
Chaos entsteht nur, wenn man ignoriert, dass Butter IMMER irgendwo landet.
5. Wie spare ich Zeit?
Mach’s wie wir:
Arbeite in Runden.
Erst zwei Teige kneten, beide ruhen lassen.
Dann erst die Formen ausstechen.
Ofen einmal vorheizen – und durchziehen.
Fazit: Weihnachtsbäckerei ist kein Stress – es ist ein Geschenk
Ich sag’s dir: Wenn du einmal bewusst in die Vorweihnachtszeit startest, verändert sich alles.
Es geht nicht darum, perfekt zu backen.
Es geht darum:
- innezuhalten
- zu genießen
- Momente zu schaffen
- Erinnerungen zu konservieren
- und die Küche in einen Wohlfühlort zu verwandeln
Und falls du dieses Jahr zum ersten Mal richtig entspannt backen willst, dann probier es aus:
Weniger Sorten, mehr Liebe.
Mehr Dattelsüsse, weniger Zucker.
Mehr Adventsgefühl, weniger Stress.
Und wenn du Inspiration brauchst: Meine einzelnen Rezepte warten schon auf dich – klick dich einfach weiter.
Und ja, am ersten Adventswochenende? Da bin ich wieder mit meiner Nichte am Werk. Teig an den Fingern, Lachen im Raum, null Chaos.
P.S.: Wenn du noch mehr einfache, gesunde Genussmomente willst, dann schnapp dir meinen Newsletter – da kommt gerade viel Leckeres für dich! 🎄✨





