Zuckerfrei im Alltag - was nach dem Kurs wirklich geblieben ist

Warum ich mich damals für „zuckerfrei“ entschieden habe

Vor drei Jahren ging es mir gesundheitlich nicht besonders gut – und ich habe das lange eher hingenommen als ernst genommen. Ich war oft müde, antriebslos und hatte regelmäßig mit Verdauungsproblemen zu tun.

Ich wusste zu diesem Zeitpunkt bereits, dass mein Körper auf Schweinefleisch mit erhöhten Entzündungswerten reagiert. Der nächste logische Schritt war die Frage:

Was macht Zucker eigentlich mit mir?

Nicht aus einem Optimierungsdrang heraus, sondern aus dem Wunsch, meinen Körper besser zu verstehen.

Die erste große Überraschung: Wo überall Zucker steckt

Was mich gleich zu Beginn überrascht hat, war nicht der Verzicht auf Süßes.

Sondern die Erkenntnis, wo Zucker überall enthalten ist:

  • in Wurstwaren
  • in Fertigsuppen
  • in vermeintlich herzhaften Lebensmitteln


Zucker war weniger ein Genussmittel und mehr ein stiller Dauerbegleiter.

Diese Erkenntnis allein hat meinen Blick auf Ernährung nachhaltig verändert.

Mehr Energie nach einer Woche - ohne Zauberformel

Was ich ehrlich gesagt nicht erwartet hatte: Bereits nach etwa einer Woche fühlte ich mich deutlich wacher.

Keine radikale Veränderung. Kein „neues Ich“.

Aber:

  • mehr Grundenergie
  • weniger Tiefs
  • ein stabileres Gefühl über den Tag


Das war der Moment, in dem ich verstanden habe: Zucker wirkt nicht nur auf den Körper, sondern auch auf das innere Gleichgewicht.

Was sich langfristig bewährt hat

Heute geht es mir mir nicht darum, strikt zuckerfrei zu leben. Ich habe gelernt, dass mir starre Regeln eher Stress machen als helfen. Sondern darum, Blutzuckerspitzen möglichst zu vermeiden.

Im Alltag bedeutet das für mich:

  • Mahlzeiten so planen, dass immer etwas Grünes dabei ist
  • ausreichend Eiweiß
  • erst danach Stärke
  • wenig Süßes


Wenn ich Lust auf etwas Herzhaftes habe, greife ich eher zu Dingen wie dark roasted Peanut Butter statt zu schnellen Zuckerquellen.

Nicht aus Verbot. Sondern aus Erfahrung.

Was nicht perfekt ist - und auch nicht sein muss

Es gibt Dinge, die gehören weiterhin zu meinem Leben – und dazu stehe ich auch. Zum Beispiel ein Glas Rotwein am Abend.

Ich weiß, dass Alkohol nicht ideal ist. Und ja, ich würde ihn gern öfter weglassen.

Gleichzeitig habe ich für mich noch keinen alkoholfreien Wein gefunden, der wirklich überzeugt.

Auch das ist Teil eines realistischen Umgangs mit Ernährung: Nicht alles wird sofort perfekt gelöst.

Mein Fazit

Zuckerfrei war für mich kein Ziel. Sondern ein Werkzeug.

Ein Weg, meinen Körper besser zu verstehen und meinen Alltag ruhiger zu gestalten.

Gesunder Genuss entsteht nicht durch radikale Schnitte, sondern durch Entscheidungen, die sich dauerhaft tragen lassen.

Gerade dann, wenn das Leben voll ist. Wenn du Ernährung ohne Druck suchst und gesunden Genuss im Alltag neu denken willst, findest du hier den thematischen Einstieg. 

Gesunder Genuss im Alltag

Weiterführende Impulse & Bücher

Der online Kurs bei Laufzeit in Mainz war für mich ein Einstieg.
Die eigentliche Vertiefung kam danach, durch Bücher, die meinen Blick auf Zucker, Blutzucker und Alltagsernährung erweitert haben. 

Ein richtig hilfreiches Buch war und ist nach wie vor Jessie Inchauspé – Glucose Goddess https://amzn.to/4rn9DZV 

… und der Spaß mit Rezepten begann mit Hannah Frey’s Seelenfutter Zuckerfrei https://amzn.to/4jLNn9e

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